„Mama mein Kopf tut weh" - Kopfschmerz bei Kindern und Jugendlichen

Shownotes

Wenn das eigene Kind sagt: ‚Mama, mein Kopf tut weh‘, löst das bei Eltern sofort Besorgnis aus. Ist es nur zu wenig Wasser, Stress in der Schule oder steckt etwas Ernsthafteres dahinter? Fast jedes zweite Kind leidet laut aktuellen Studien bis zum Ende der Grundschulzeit mindestens einmal unter starken Kopfschmerzen. Was oft als „Ausrede wegen Schule“ abgetan oder mit „zu wenig getrunken“ bagatellisiert wird, ist für die Betroffenen ein massiver Einschnitt in die Lebensqualität. Doch wie unterscheidet sich der Kopfschmerz bei Kindern von dem der Erwachsenen? Welche Warnsignale fordern sofortiges Handeln und welche Therapien sind für die kleinsten Patienten überhaupt sicher und zugelassen? Wann können Kopfschmerzen bei Kindern lebensbedrohlich werden? Welche Auswirkungen hat der Medienkonsum? In dieser Folge von Schmerzmedizin konkret spreche ich mit der renommierten Expertin Dr. med. Katja Heinze-Kuhn über die Diagnostik und Therapie im Kindes- und Jugendalter. Wir beleuchten die alterstypische Ausprägung von Kopfschmerzen, wie unterscheiden sich Migräneattacken vom Spannungskopfschmerz bei Kindern, wie bei Jugendlichen? Wie können digitale Helfer die Therapie im Jahr 2026 unterstützen? Es erwartet Sie in diesem Podcast ein unglaublich feinfühliger und gleichzeitig hochgradig praxisrelevanter Einblick in das Thema „Kopfschmerz bei Kindern und Jugendlichen“. Hören Sie rein!

Moderation: Dr. med. Silvia Maurer Fachärztin für Anästhesiologie, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Psychotherapie, Akupunktur, Chinesische Arzneimitteltherapie (ÖÄK), Algesiologin DGS, Ehrenmitglied der DGS

Experten: Dr. Katja Heinze-Kuhn, Neurologin und Schmerztherapeutin, Oberärztin der Neurologisch-verhaltensmedizinische Schmerzklinik Kiel, Master of Migraine and Headache Medicine (Univ.-Kiel)

Anmerkung: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Zuhörens im Podcast wird bei Personenbezeichnungen die männliche Form gewählt. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter (m/w/d). Disclaimer: „Dieser Podcast dient der Information und ersetzt nicht das Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt.“

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Transkript anzeigen

00:00:01: Und da muss man sagen, gerade bei den sekundären Kopfschmerzen sind ja die Kopfschmärzen häufig nicht das einzige Symptom.

00:00:07: Sondern es treten ja häufig auch Begleiterscheinungen auf, die eben zu beachten sind.

00:00:11: Das heißt also wenn man Kopfschmetzen hat, die mit Fieber und Lackenstreifigkeit einhergehen dann muss das sicherlich unbedingt und dringend abgeklärt werden.

00:00:18: Schmerzmedizin konkret der Podcast der deutschen Gesellschaft für Schmerzedizin mit Dr.

00:00:24: Silvia Maurer Fachärztin für Anästhesiologie, spezielle Schmerztherapie, palliativ Medizin, Psychotherapie und chinesische Arzneimitteltherapies.

00:00:35: Klar?

00:00:35: Praxisnah?

00:00:36: Evidenzbasiert!

00:00:38: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Schmerzwedizin konkret dem Podcast der Deutschen Gesellschaft für Schmerzen.

00:00:45: Heute widmen wir uns einem Thema das im Schulalltag und im Kinderzimmer immer präsender wird – Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen.

00:00:54: Wenn das eigene Kind sagt, Mama mein Kopf tut weh, löst das bei Eltern sofort Besorgnis aus.

00:01:00: Ist es nur zu wenig Wasser?

00:01:01: Ist es Stress in der Schule oder steckt vielleicht auch was Ernsthaftes dahinter?

00:01:06: Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen sind keine Seltenheit – sie treten sogar immer häufiger auf!

00:01:11: Und woran liegt das?

00:01:13: Wie unterscheiden sich die Kopfschmerzen von Kindern und Jugendlichen auch in Abhängigkeit vom Alter des Kindes?

00:01:18: Welche Arten von Kopfschmetzen gibt es oder welche sind häufig, welche Wandsignale treten auf, welche Therapien können durchgeführt werden.

00:01:27: Welche vorbeugenden Maßnahmen sind wichtig und worauf gilt es im Alltag zu achten?

00:01:32: Darüber spreche ich heute mit Frau Dr.

00:01:34: Katja Hain-Sekun, sie ist Fachärztin für Neurologie, spezielle Schmerztherapie, Oberärzt in der neurologisch verhaltensmedizinischen Schmerzklinik in Kiel und ist Master of Micron and Headache Medicine.

00:01:46: Liebe Katja, ich freue mich, dass du dabei bist!

00:01:48: Hallo, vielen Dank für die Einladung.

00:01:50: Ich freue mich auch sehr auf unser Gespräch.

00:01:52: Ja mittlerweile gibt es ja aktuelle Studien, die sagen das fast jedes zweite Kind bis zum Ende der Grundschulzeit mindestens einmal unter starren Kopfschmerzen leidet.

00:02:00: ich finde sind erschreckende Zahlen und die Kopfschmatzen schränken nicht nur die Lebensqualität von uns Erwachsenen ein sondern sie treffen auch die kleinsten unter uns ziemlich hart.

00:02:11: Jetzt gibt es ja in der Literatur mehr als dreieinhalb verschiedene Kopfschmerzarten.

00:02:15: Welche sind denn da jetzt bei Kindern und Jugendlichen häufig?

00:02:19: Also wie im Erwachsenenalter muss man auch bei Kindern zwischen primären und sekoderren Kopfschmärzen unterscheiden.

00:02:25: Sekundäre Kopfschmerz heißt, dass der Kopfschmärtssymptom einer anderen gesundheitlichen Störung ist.

00:02:30: Das heißt es sind Kopfschwärze die eine greifbare Ursache haben und das ist eine Ursache die man in der Regel durch die Anamnese, durch die körperliche Untersuchung oder gegebenenfalls auch Zusatzuntersuchungen herausbekommen kann.

00:02:40: Und da sind Kopf schmerzen die man dann auch einer kausalen Therapie zuführen kann.

00:02:44: Dann gibt es eben die Gruppe der sogenannten primären Kopfschwarzen.

00:02:47: Das sind die Kopfschwerzen wo der Kopf-Schmerz die eigentliche Erkrankung Und wenn man jetzt das Jugendalter betrachtet, dann stehen tatsächlich die primären Kopfschmerzen im Vordergrund.

00:02:56: Das heißt am häufigsten die Migräne und eben die Kopfschmärzen vom Spannungstyp.

00:03:01: Man muss sagen einfach je günger die Kinder sind um das so mehr findet man eben sekundäre Kopfschmetzen.

00:03:07: also typisches Beifspiel wären zum Beispiel Kopfschmelzen auf dem Boden von Seestörungen wie eine nicht erkannte Kurzsichtigkeit oder Latente schielen.

00:03:14: Das heißt, diese beiden Gruppen von Kopfschmerzen muss man unterscheiden.

00:03:18: Und das Alter der Kinder ist einfach entscheidend, dass es im Jugendalter eher primäre Kopfschmärzen.

00:03:22: und bei den jüngeren Kindern muss man einfach nochmal nachforschen und gucken nicht ob noch was anderes hinter den Kopfschmelzen steckt?

00:03:28: Ja ich denke dann ist es ja eigentlich bei den Jüngeren einfacher wenn man weiß die haben jetzt einen Infekt und kriegen dann Kopfschmetzen.

00:03:35: worauf sollte man denn so jetzt achten wenn zum ersten Mal Kopfschmatzen auftreten?

00:03:39: und wir haben jetzt keine andere Erkrankung die das erklären kann

00:03:43: Genau, also das heißt wenn Kopfschmerzen wirklich das erste Mal auftreten könnten sie ja Symptom einer anderen gegebenenfalls auch gefährlichen Erkrankungen sein.

00:03:51: Das heißt dem muss man natürlich diagnostisch nachgehen.

00:03:57: ist so ein Wahnsinn-Drom oder so einen Red Fleck, dass man sozusagen beim ersten Mal den Auftritt und zwar von starken und plötzlich aufgetretenen Kopfschmerzen einmal weiter nachschauen muss.

00:04:07: Da muss man sich natürlich anschauen in welchen Bedingungen die Kopfschmärzen aufgetretend sind.

00:04:12: also wenn die Kinder zum Beispiel Unfall hatten oder ein Kopftrauma da muss man dem natürlich auch unbedingt nachgehen.

00:04:18: Und dann muss man sagen gerade bei den sekundären Kopfschmetzen sind ja die Kopf schmerzen häufig nicht das einzige Symptom sondern es treten ja Gleiterscheinungen auf, die eben zu beachten sind.

00:04:28: Das heißt also wenn man Kopfschmerzen hat, die mit Fieber und Lackensteifigkeit einhergehen dann muss das sicherlich unbedingt und dringend abgeklärt werden.

00:04:35: oder wenn Kinder eben Kopfschmärzen haben und begleiten des Zuwesens- und Verhaltensänderung kommen, wenn die Kinder irgendwie verwirrt sind oder wenn sie einen Leistungsabfall in der Schule haben.

00:04:46: Ein großes Wahnsyntrom ist sicher auch wenn Kinder gerade morgens aufwachen.

00:04:54: Oder das wäre auch so ein Punkt, wenn eben noch mal neurologische Begleitssyntome auftreten.

00:04:58: Wenn es zu epileptischen Anfällen kommt, dann muss man sicherlich dem Ganzen sehr dringend nachgehen?

00:05:03: Ja jetzt hast du gesagt, da sind vor allen Dingen die sekundären Kopfschmerzen und mein Fieber Nackensteibigkeit.

00:05:11: Ich glaube viele Mütter wissen das auch dass das auch auf eine Was sind denn so lebensbedrohliche Kopfschmerzen bei Kindern und wie sollten Eltern da reagieren?

00:05:25: Eine Hörnautentzündung wäre ja was Lebensbedrohliges.

00:05:27: Das Kind sollte natürlich auch sofort am Arzt vorgestellt werden.

00:05:31: Ich würde vielleicht mal so auf dieses Thema Kopftrauma eingehen, also Verletzung.

00:05:35: Denn das kann natürlich wenn Kinder einen Kopftraum haben einfach eine harmlose Gehirnerschütterung sein.

00:05:40: Das ist ja häufig so dass die Kinder eine kurze Bewusstösigkeit haben Dass sie dann Kopfschmerzen haben Übelkeit und dann noch eine retrograde Amnesie.

00:05:48: Aber mit dem gleichen Unfallmechanismus kann es natürlich auch zu einer Hörblutung kommen, in der Regel ist das dann ja ein epidurales Hematoben also wo es eben zu einer Einblutungen kommt zwischen der Schädelkalotte und der harten Hirnhaut.

00:05:59: Ursache ist meistens eben die Schälefraktur mit einriste Arterium in den Geamedia Und das läuft über mehrere Phasen an Symptomatschisten.

00:06:06: Die Kinder haben erstmal kurze Bewusstlosigkeit leichte Kopfschmerzen Dann geht's ihnen aber besser Und dann kommt sozusagen zweites Intervall, wo die Kinder eben eintrümen bewusstlos werden.

00:06:16: Also wenn sie die Herndrucksyntematik zunimmt.

00:06:18: Das heißt also, wenn ein Kind jetzt wirklich hinfällt eine Kopfverletzung hat, gilt es auch diese Kinder unmittelbar vorzustellen und die Kinder sollten dann auch in den nächsten Stunden darüber wachtwerden.

00:06:28: Wovor Eltern glaube ich am meisten Angst haben ist ja immer, wenn kind wirklich anhaltend Kopfschmerzen hat könnte das Kind vielleicht auch einen Hirntumor haben, könnte das kind irgendwie eine Raumforderung im Kopf haben.

00:06:38: Ich glaube, dass immer die größte Angst von den Eltern Und da muss man ja sagen, dass Maraumforderungen Kopfschmerzen häufig erst das letzte Symptom sind.

00:06:46: Das heißt im Vorfeld haben die Kinder eigentlich eher dann Veränderung, dass sie sich wirklich vom Wesen verändern, Interesse verlieren an ihren Hobbys, dass sie Schulleistungsabfall haben.

00:06:58: Und erst im weiteren Verlauf kann es dann eben zu Symptomen kommen wie ich das vorhin schon beschrieben hatte mit diesem morgendlichen schwallartigen Erbrechen als Hinweis auf eine Herndrugssymptomatik und dann treten die auch Kopfschmerzen auf.

00:07:09: Das heißt in dem Fall sind Kopfschmetzen häufig erst ein späteres Symptom.

00:07:13: Das heisst gibt's schon andere Warnhinweise, die eigentlich vorher schon Eltern stutzig machen sollten.

00:07:18: Wenn du das zu berichtest, sind ja jetzt doch eher seltene Kopfschmerzen.

00:07:21: Und ich denke, was wohl am wichtigsten ist, dass man darauf achtet, wenn solche Kopfschmetzen auftreten und da immer noch andere Symptome dazukommen, dass also nicht nur ein Kopfschmatz ist.

00:07:34: Wenn wir mal bei den Kopfschmatzen bleiben, so diesen sogenannten wiederkehrenden Kopfschratzen in primären Erkrankungen ... Da hast du gesagt die sind treuiger bei Jugendlichen.

00:07:44: Aber in welchem Alter können denn zum Beispiel so eine Migräne beginnen?

00:07:48: Das ist

00:07:48: eigentlich ganz interessant.

00:07:49: Also, als ich vor ungefähr twenty-fünf Jahren angefangen habe, in einer Kopfschmerzambulanz zu arbeiten ... Da haben die Patienten uns an einem Lese immer berichtet, ja!

00:07:58: Die erste Migränatacke haben sie irgendwie so ne Pubertät im jungen Erwachsenalter erlebt.

00:08:02: und da haben wir heutzutage eine ganz andere Situation.

00:08:05: Es gibt wirklich viele Kinder, die tatsächlich schon im Grundschulalter manchmal im Vorschulalt ihre meisten Migränaattacken erleben Und es gibt da ganz gute Daten aus Garninavien, wo sich tatsächlich gezeigt hat dass im Verlauf der letzten dreißig bis fünfzig Jahren der Anteil der Kinder im Eintrittsalter der Schule also mit sechs sieben Jahren mit Migräne sich tatsächlich in dieser Zeit verdreifacht hat.

00:08:26: Also Migränen geht anscheinend immer früher los

00:08:28: und unterscheiden sich diese Attacke jetzt sage ich mal bei den Vorschulkindern gegenüber den Grundschulkindern und den Jugendlichen.

00:08:34: Da gibt es durchaus Unterschiede, wobei man jetzt mal sagen muss von den diagnostischen Kriterien gelten ja für die Kinder keine anderen als auch für die Erwachsenen.

00:08:43: Das heißt wir haben bei der Migräne immer einen Attackenförmigen Kopfschmerz da unbehandelt vier bis seventy Stunden andauert und Schmerz der einseitig ist, der einen porren Charakter hat das sich durch körperliche Aktivität verstärkt und eben auch eine starke Intensität hat und dann eben von Übelkeit erbrechen, Licht- und Lärm über Empfindlichkeit begleitet wird.

00:09:01: Und man muss sagen wenn wir Kinder im Jugendalter haben, dann haben die auch dieses ganz typische Bild.

00:09:07: Wenn wir jetzt jüngere Kinder haben so häufig im Grundschulalter, dann sehen wir häufig dass sie Kinder noch kürzere Attacken haben.

00:09:13: da sind die Attacken spontan häufig schon nach ein zwei drei Stunden vorbei.

00:09:16: das heißt Sie würden eigentlich diese typischen Kriterien für die Migräne noch gar nicht erfüllen.

00:09:21: und die Kinder berichten immer häufig auch Schmerz im ganzen Kopf haben, so einen beidseitigen Kopf.

00:09:27: Häufig auch so ein Dumpfendruck im Kopf und was ganz häufig dann bei diesen jungen Kindern am Vordergrund steht das sind eigentlich eher die Begleitsymptome dass die Kinder also ganz starke Übelkeit haben erbrechen oder auch Bauchschmerzen.

00:09:39: Und wenn die Kinder dann, wenn wir noch ein jüngeres Alter angucken, also sozusagen das Kleinkindalter oder das Kindergartenalter.

00:09:47: Dann sehen wir sehr häufig sogenannte Vorläufer-Syndrome der Migräne oder wie es in der Kopfschmerzklassifikation heißt, episodische Symdome, die mit einer Migräner einhergehen können und die häufigsten Vertreter werden hier dann das zyklische Erbrechen oder aber auch die abdominelle Migränen.

00:10:02: Also zyklusches Erbrechendes heisst alle vier Wochen kriegen sie so eine Attacke, wo sie einfach nur erbrechen?

00:10:09: Genau.

00:10:09: Die Kinder haben in weiteren Abständen einfach Episoden, wo Sie über mehrere Stunden dann auch mehr verständlich erbrechnen haben und alle Untersuchungen die da beim Kinderarzt durchgeführt werden sind unauffällig.

00:10:21: Und das sind Kinder, die zwischen einzelnen Episodien eben auch komplett beschwerdefrei sind.

00:10:25: Und die Abdominelle hat Migräner ein ähnliches Bild.

00:10:28: Das sind eben Kinder, dir denn auch aus völliger Gesundheit heraus immer wieder Episode von mehreren Stunden oder Tagen haben, wo sich einfach Bauchschmerzen haben meistens mittellinie-nah häufig schon auch mit Übelkeit verbunden, mit einem ganz großen Ruhebedürfnis.

00:10:42: Das sind häufig Kinder im Kindergartenalter und wenn man die ein paar Jahre weiterverfolgt, dann sind es irgendwann die Patienten, die typische Migränatacken entwickeln.

00:10:53: Dann kann man noch einen Schritt vorgehen in Säugling-Altern.

00:10:56: Da gibt es ein interessantes Phänomene, das sind die drei Monatskuliken oder infantilen Kuliken.

00:11:02: Das ist ja eine Situation ... Dass man eben auch vollkommen gesunde wohlgenährte Säuglinge hat, die dann so Episoden haben.

00:11:10: Also man sagt mindestens über drei Wochen an drei Tagen pro Woche über drei Stunden Unruhe und Schreien haben.

00:11:17: Es gibt ja diese Dreierregel nach Wessel, die schon in den fünftiger Jahren aufgestellt wurde.

00:11:22: Das ist für die Eltern auch immer sehr beunruhigend.

00:11:24: Aber man weiß inzwischen, dass das eben auch die Säuglinge sind, die dann irgendwann im späteren Leben Migräne-Patient werden.

00:11:30: und es tatsächlich auch so, dass diese drei Monatskuliken oder diese infantilen Kuliken inzwischen auch in der Kopfschmerz-Klassifikation aufgenommen worden sind und zwar hinten im Anhang wo ja immer die Kopfschmärzen vereint sind die noch weiter untersucht werden sollen, wo nochmal die Kriterien verizifiziert werden sollen.

00:11:48: Teilweise schon Säuglinge, wo man sagen kann.

00:11:50: Wahrscheinlich sind da später irgendwann mal Migräne-Patienten und das ist natürlich auch nicht ganz ungewöhnlich weil die Migränee ja nur eine genetisch dem Termin der Erkrankung ist ja durch die Familien gegeben wird.

00:12:01: Letzter Punkt in dem Zusammenhang finde ich auch ganz spannend, und zwar Reiseübelkeit.

00:12:05: Das ist natürlich ein weit verbreitetes Phänomen gerade unter jungen Kindern.

00:12:08: das verwächst sich ja meistens wenn die Kinder dann älter werden und wenn sie jetzt im wachsen Alter eintreten.

00:12:13: aber man weiß eben auch dass bei den Migränekindern weit über die Hälfte unter starker Reise übelkeit leidet.

00:12:19: also es könnte auch möglicherweise im Zusammenhang tatsächlich mit einer Migränerkrankung stehen.

00:12:24: Ja, schon mal sehr gute Hinweise und ich glaube wenn man dann noch weiß dass Mama oder Papa auch mit Migräne behaftet sind da wird man vielleicht sogar eher dran denken jetzt.

00:12:32: Und jetzt hast du gesagt das zweite große der primären Kopfschmerzen sind die Spannungskopfschmerz.

00:12:38: Wie ist es bei Kindern?

00:12:40: Wie unterscheiden sie sich da

00:12:42: genau?

00:12:42: also Spannungskopfschmerzen sind ja häufig Kopfschmerz, die er beidseitig sind.

00:12:47: Die er so einen dumpf drückenden Charakter haben, die sich durch körperliche Aktivität eben nicht verstärken, sondern wo es vielleicht sogar ganz angenehm ist, sich ein bisschen abzulenken und ein bisschen zu bewegen.

00:12:56: Und die typischerweise auch keine Begleiterscheinungen haben allenfalls ein bisschen Licht oder Lärm über Empfindlichkeit.

00:13:02: Und das ist gerade, wenn die Kinder sehr jung sind manchmal tatsächlich ein bisschen schwer zu differenzieren.

00:13:06: Weil wir ja eben schon gehört haben dass im Grundschulalter oder wenn die Jünger sind die Migranten attacken ja häufig so an beidseitig dumm verschmerzt sind.

00:13:15: Das heißt man kann es manchmal in der Beschreibung der Kopfschmerzen gar nicht so gut differenziert und ich glaube da hilft es am meisten sich einfach nochmal das Verhalten der Kinder anzugucken.

00:13:23: Das Bedürfnis haben sich zurückzuziehen, wenn es ihnen irgendwie zu laut wird.

00:13:31: Wenn sie das Licht stört, wenn Sie sich am liebsten jetzt immer zurückziehen und gar nicht rumlaufen wollen ... Dann wäre eigentlich schon an dem Verhalten eher der Hinweis, dass er sich um Migräneattacken

00:13:41: handelt?

00:13:42: Und dann wär's natürlich so, wenn man Kinder hat, die begleiten zu den Kopfschmerzen übelkartend erbrechen haben.

00:13:47: auch das wäre ein Hinweis auf eine Migraine.

00:13:49: Welche Auslöser im Tagesablauf der Kinder und Jugendlichen können denn jetzt solche Attacken befeuern, also Stärkehäufigkeit von Kopfschmerzattacken.

00:14:00: Und worauf sollte man?

00:14:01: Also wenn man die Vermutung hat das könnte eine Migräne sein, worauf soll man da achten im Alltag?

00:14:07: Man weiß ja erst mal dass die Migränen in der Reizverarmütungsstörung ist es eigentlich alles was zu viel wird irgendwie schnell auch zum Trigger werden kann und man weiß dass das Migränigehirn eigentlich auch ich sage mal regelmäßigkeiten liebt.

00:14:20: Und eine Unregelmäßigkeit, die tatsächlich gerne mal Migränatakken provozieren kann sind ja Störungen Schlafwachritmus.

00:14:27: Das ist ein Phänomen was auch viele erwachsene Migräne-Patienten kennen dass sie wenn Sie in der Woche zur gewohnten Zeit um sechs aufstehen ist alles gut und wenn sie am Wochenende ausschlafen wollen ist die Migränattacke da.

00:14:37: Und das ist natürlich ein Phänomänen was man auch bei Kindern beobachten kann oder ich würde mal sagen eher bei Jugendlichen wenn ihr so in das Alter kommen wo sich auch gerne meine Party besuchen spät ins Bett gehen und dann denkt er, gut entschlafe ich den nächsten Tag auf.

00:14:51: Bleiben bis Mittags im Bett liegen das Immigrähner-Attacke da weil einfach wirklich dieser Schlafwachritmus deutlich gestört ist.

00:14:57: Dem kann man natürlich so ein bisschen entgegenwirken indem man die Jugendlichen einmal darüber aufgeklärt dass es gut ist wenn sie im Rhythmus drin bleiben würden.

00:15:03: und der kleine Trick dazu der sich manchmal ganz gut bewährt ist dass man den Jugendlichen sagt ja wir kannst gerne feiern auch spät in das Bett gehen aber stellt ihr trotzdem zur gewohnten Zeit den Wecker.

00:15:13: wer hat einmal wach?

00:15:15: Geh einmal zur Toilette, trink eine Kleinigkeit.

00:15:18: Vielleicht auch irgendwie Schluck Orangensaft oder Apfelsaft, dass du auch gleich ein paar Kalorien hast und dann leg dich nochmal ein bisschen hin, liest ein bisschen, kuschel ein bisschen und versuch noch ein bisschen Schlafnacht so.

00:15:26: Und das klappt manchmal ganz gut, dass man sozusagen simuliert als wenn man im Rhythmus bleibt!

00:15:32: Und damit sind wir gleich beim nächsten Punkt, Stichpunkt Essen.

00:15:35: Denn nicht nur das Migränegehörn, sondern auch das Gehirn braucht ja insgesamt recht viel Energie und das Migänegehören reagiert wirklich sehr empfindlich wenn es ins Energiedefizit kommt.

00:15:45: Auch das ist ja häufig ein Phänomen vielleicht weniger der Kinder aber Jugendlichen, dass sie gerne ohne Frühstück aus dem Haus gehen.

00:15:51: Ich glaube, das ist natürlich so dass viele auch vielleicht morgens andere Dinge im Kopf haben als morgen zu frühstücken.

00:15:57: Und dann vergessen sie vielleicht auch die Frühstücksbox und dann ist einfach irgendwann ab späten Vormittrag oder in der Mittagstunde Migränatacke da.

00:16:05: Da es tatsächlich wichtig mit den Kindern und Jugendlichen zu besprechen, dass das Gehirn einfach Energie braucht und nicht ins Energiedefizit kommen kann Da kann man sich als Eltern unterstützen, dass man sagt, wenigstens ein paar Obstücke bevor du zum Haus gehst oder wirklich eine liebevolle Bootbox zusammenstellen.

00:16:20: Dass die Kinder im Tagesverlauf nachdranken können und dazu gehört natürlich auch eine ausreichende Trinkmenge.

00:16:27: also für die Erwachsenen wissen wir ja da gibt es inzwischen eine Therapieempfehlung von der deutschen Gesellschaft für Neurology das man mindestens eins fünf Liter Flüssigkeit am Tag zunehmen sollte.

00:16:36: Für Kinder gibt es jetzt diese Zahlen nicht, aber ich glaube das ist schon auch wichtig, dass Kinder eben ihre Trinkflasche dabei haben und ausreichend trinken.

00:16:44: Und ich glaube der Auslöser, der aber so für die meisten im Vordergrund steht oder wo alle natürlich am meisten dran denken, da ist natürlich dieser Auslöser Stress.

00:16:54: Wobei ja die Migrantenattacken gerne dann wieder im Stressabfall kommen.

00:16:57: Aber wenn man sich die Schulkinder betrachtet finde dass man häufig sieht, dass die Schüler da auch in so einen ganz gefährlichen Teufelskreislauf reinkommen.

00:17:05: Sie haben eine Migrän-Attacke verpassen sozusagen Unterricht wollen das nachholen, gönnen sich keine Ruhe pausen und damit ist eigentlich letztendlich schon wieder die nächste Attacke gebahnt.

00:17:14: Und das ist glaube ich immer ganz wichtig mit den Kindern aber vor allem auch mit den Eltern zu besprechen, dass einfach diese Erholungszeiten so wichtig sind und dass man sie auch gezielt einplanen muss.

00:17:24: Und dass man die wirklich auch ganz guten Gewissens tatsächlich wahrnehmen kann.

00:17:28: Jetzt haben wir ja das nächste Thema gerade bei den Jugendlichen.

00:17:30: Aber ich glaube, es wird auch immer jünger Computer-Handys, iPads – was ist da so?

00:17:36: alles gibt?

00:17:36: Computerspiele und sonstige Sachen.

00:17:39: Wie sieht es da aus?

00:17:41: Sollte man die Zeit beschränken oder worauf sollte man da achten?

00:17:45: Das ist ein großes Reizthema!

00:17:47: Ich glaube, da gehen wirklich die Vorstellungen von Eltern und den Kindern ganz groß.

00:17:52: Auseinander wie jetzt so die Zeiten sein sollen, die irgendwie am Handy oder Tablet verbracht werden.

00:17:58: Und ich finde das schon ganz schön erschreckend.

00:17:59: Es gab ja Zahlen aus dem letzten Jahr dass doch Kinder und Jugendliche im Schnitt doch irgendwie vier Stunden am Tag mit diesen Medien sozusagen auch verbringen Wenn man sagt, Migräne ist eine Reizverarbeitungstörung.

00:18:09: Man ist schnell so eine Kausalität herzustellen, dass die Kinder immer mehr Kopfschmerzen haben, möglicherweise auch mit dem Medienkonsum zusammenhängt.

00:18:18: Wobei es letztendlich keine versellschaftlichen Daten gibt, dass jetzt Kinder mit Kopfschmärzen mehr Handy- oder Tepplikonsum haben als andere Kinder.

00:18:26: Das muss man ja auch sagen.

00:18:28: Es macht sicherlich Sinn, die Zeiten zu reduzieren, weil.

00:18:33: da kommt natürlich noch ein anderer Aspekt ... Das Handy und das Tablet ist auch ein ganz schöner Zeitfresser.

00:18:39: Und es gibt ja eine Empfehlung gerade für Migräne Betroffene, dass sie in Bewegung kommen sollen, dass ihr Ausdauersport machen soll, dass die Sport nicht aktiv sein soll.

00:18:48: Wenn man wirklich vier Stunden am Tag am Handy sitzt hat man dafür keine Zeit.

00:18:52: Und ich würde das vielleicht, also die Kinder brauchen ja auch den Umgang mit den Medien.

00:18:56: Die müssen ja lernen damit umzugehen und das hat ja auch eine wichtige Funktion auch, um mit den Gleichalträngen in Kontakt zu bleiben, dass man aber irgendwie versucht zu erarbeiten, dass natürlich Zeiten erlaubt sind, aber dass es zum Ausgleich immer irgendwie Bewegungseinheiten geben muss an der Verschindluft idealerweise ob das jetzt im Fahrrad ist oder ob man im Garten irgendwie viel dabei spielt oder ähnliches.

00:19:16: Dass man einfach immer wieder vermittelt, der Körper braucht diesen Ausgreich

00:19:21: Ganz auf Handy und Computer und Tablets zu verzichten.

00:19:24: Ich glaube, bei Jugendlichen geht das wirklich überhaupt nicht.

00:19:27: Und da wird es sicher wichtig, dass man das ganz genau bespricht.

00:19:31: Jetzt ist ja das nächste Thema.

00:19:33: Wir haben jetzt bei den Erwachsenen auch gute Möglichkeiten von Medikamentösentherapien.

00:19:38: Da gibt es mittlerweile sehr vieles.

00:19:40: Aber da sind wir ja bei Kindern und Jugendlichen doch eingeschränkt.

00:19:43: Was kannst du oder was könntest du empfehlen, wenn jetzt wirklich ein Medikament notwendig ist?

00:19:49: Wie sollte man vorgehen und auch so all das begrenzt?

00:19:52: Also man muss sich natürlich erstmal überlegen, was will man jetzt mit dem Medikamente erreichen?

00:19:56: Dann man würde ja überlegen also was kann man im Akutfall machen?

00:19:59: wie kann jetzt eine Anfallsbehandlung aussehen?

00:20:02: kommt für Patienten eben auch sowas wie eine medikamentöse Prophylaxe in Frage.

00:20:06: Das sind ja im Grund diese beiden Medikamentösentherapie Strategien, die wir haben und fangen vielleicht mal mit den Attacken an weil das ist was auch primär erst einmal den Leinstruck erzeugt.

00:20:15: Und jetzt gibt es ja dieses Phänomen.

00:20:17: Jetzt sind wir wieder bei den ganz jungen Kindern also Grundschulalter oder Jünger.

00:20:21: Die haben ja sowieso erstmal kürzere Attacken, die häufig schon nach ein zwei Stunden spontan vorbei sind.

00:20:26: Da kann man sehr hoffentlich beobachten, wenn die Kinder sich zurückziehen.

00:20:30: Wenn sie sich hinlegen und eine Wärmflasche auf den Bauch bekommen oder nassen Waschlappen auf der Stirnhaar oder ein Coolpack, dass sie trotz der Kopfschmerzen einschlafen können.

00:20:39: Und wenn die dann zwei, drei Stunden später aufwachen, dann sind die Kopfschmers frei.

00:20:43: Solange das noch gelingt, also lange Kinder wirklich ihre Kopfschmetzartakten verschlafen, wäre das tatsächlich Mittel der Wahl!

00:20:50: Und erst wenn eben die Kinder sich quälen, also wenn sie lange Attacken haben oder längere Attacken habe.

00:20:56: Wenn sie trotz der oder wegen der Kopfschmerzen dann nicht einschlafen können?

00:21:00: Oder wenn Sie eben wegen den Kopfschmärzen auch viele Ausfälle haben, da geht es jetzt nicht um den Ausfall in der Schule, dass sie nicht zum Unterricht können sondern aus Fälle, die ich relevant finde ist eben auch dieser Ausfall an der Freizeit und das sie kein Hobby nachgehen kann.

00:21:11: Dass sie ständig verabredet mit ihren Freunden absetzen oder absagen müssen.

00:21:14: Das könnte natürlich auch ein Grund sein, dass man dann doch Medikament höchst daran geht.

00:21:20: Wenn wir jetzt zur Richtung Prophylaxe gehen, da muss man sagen würden natürlich erst mal diese Nichtmedikamentösen-Strategien ganz klar im Vordergrund stehen.

00:21:27: Aber auch da gibt es natürlich Möglichkeiten wenn Kinder eben viele Ausfälle in der Schule haben, wenn der Leidensdruck groß ist, wenn eben auch Komplikationen drohen wie ein Medikament übergebrauchskopfschmerz dass man da auch eine medikamentös Profilachse einleitet.

00:21:40: und was können wir dann bei Kindern geben also bei Jugendlichen?

00:21:43: In der Akutbehandlung würde man sicherlich erstmal mit dem Schmerzmittel anfangen.

00:21:48: Mittel der Wahl heute wäre wahrscheinlich Ibuprofen, das hat inzwischen ja das Parazitamol abgelöst.

00:21:53: Wichtig ist natürlich dass man die Dosis dann an das Körpergewicht anpasst.

00:21:57: aber wichtig ist eben auch eine ausreichende Startdosis und das möglichst auf frühem Anfall also nicht warten bis der Höhepunkt der Attacke erreicht wurde.

00:22:05: Wenn das nicht funktioniert muss man einmal nochmal hinterfragen ob es vielleicht ein Resorptionsproblem ist.

00:22:10: Denn wir haben ja immer diese begleiten starke Übelkeit und das kann manchmal dazu führen, dass das gestuckte Schmerzmittel wirklich in Stein im Magen liegen bleibt aber nicht in den Dünnen dann weiter transportiert wird.

00:22:19: Dann kann es auch nicht wirken!

00:22:21: Das heißt, es macht schon häufig Sinn, Schmerzwittel-Mitmittel gegen Übelkalt zu kombinieren.

00:22:26: Was im Kindesalter denkbar wäre, wäre ja einmal das Demänihydrenat.

00:22:30: Das gibt es hier auch in Zöpfchenform bei starker Übeligkeit.

00:22:33: Es gibt es in verschiedenen Dosierungen auch wieder angepasst an das Körpergewicht der Kinder.

00:22:38: Und wenn man jetzt etwas wählen will, was wirklich prokinetisch wird – also die Magen-Darmentlehrung beschleunigt und die Resorption der Schmerzmittel verbessert.

00:22:46: Dann werden euch auch das Domperidon zunennen.

00:22:49: Das ist zumindest ab dem zwölften Lebensjahr zugelassen bei Kindern, die ein Körpergewicht von fortyfünf Kilogramm haben.

00:22:55: Das MCP, was wir ja so gerne im Erwachseneiser geben hat für Kinder eine migraine Zulassung erst ab dem achtzehnten Lebensjahre.

00:23:01: Wenn wir ein Schritt weitergehen, also Schmerzmittel auch in Kombination mit Mitteln gegen Übelkarten nicht ausreichen.

00:23:06: Dann gibt es natürlich die Möglichkeit zu den spezifischen Migräne-Therapeutika zu gehen, also zu den Tryptanen und da gibt es jetzt eine offizielle Zulassung für zwei Nasenspreis, die eben ab dem zwölfen Dienstjahr gegeben werden können.

00:23:20: das wäre einmal der Säumetryptanennasenspray mit den fünf Milligrammen beziehungsweise der Summa-Tryptannenasensprays in der kleinen Dosierung mit zehn Milligramm

00:23:27: Du hattest ja eben erwähnt, den Medikamenten über Gebrauchskopfschmerz.

00:23:31: Worauf sollten Eltern achten?

00:23:33: Also wichtig ist glaube ich erst mal, dass die Familien darüber aufgeklärt werden, dass es eben diese paradoxe Situation geben kann.

00:23:39: Das also sozusagen ein Medikamente, das wir zur Behandlung von Kopfschmerzen einsetzen selbst wieder Kopfschmärzen machen können.

00:23:45: Ich kenne keine Erkrankung, die eigentlich durch die Behandlungen so viel schlechter werden kann wie wir's beim Medikamenübergebrauchsschmerz sehen.

00:23:52: Das Entscheidende, mit dem man verhindern kann, dass zu dieser Komplikation kommt ist das man sich an Einnahmeregeln hält.

00:23:59: Also was die Einnahme häufig betrifft und es gibt so eine international festgelegte Grenze, dass Kopfschmerz-Akutmedikamente nicht häufiger als an zehn Tagen im Monat eingenommen werden sollten.

00:24:09: Das heißt nach Möglichkeit an zwanzig Tage im Monate nicht damit das Nervensystem sich erholen kann.

00:24:14: Und in dem Zusammenhang kann es auch wichtig sein, Kopfschmerzkalender zu führen.

00:24:19: Wenn die Kinder sehr klein sind, dann machen Eltern kleine Notizen, wann eine Akkutmedikation eingenommen wurde... ...wenn die Kinder schon ein bisschen älter sind und sie eigentlich auch in der Lage, das selbst zu notieren und zu dokumentieren.

00:24:29: Da gibt es ja inzwischen auch Apps, die man runterladen kann.

00:24:33: Also da ist zum Beispiel der Einsatz des Handys, wo wir gerade gesprochen haben, ganz sinnvoll.

00:24:37: Das kann wirklich auch ein gutes Hilfsmittel sein!

00:24:40: Und du hast ja gesagt, wenn so was dann ist, könnte man also, wenn sie zu häufig Kopfschmerzen haben und so viele Medikamente bräuchten.

00:24:47: Dann gibt es hier auch die Möglichkeit der Prophylaxe als vorbeugende Maßnahmen.

00:24:50: da gibt's jetzt auch würde ich mal sagen zuerst Mal nicht medikamentöse Vorbeugendmaßnahmen.

00:24:56: Was würdest du empfehlen?

00:24:58: Genau!

00:24:58: Also die Basics werden ja wirklich Optimierung der Ernährungsgewohnheiten, regelmäßige Mahlzeiten, ausreichende Trinkmesse, Menge regelmäßiger Schlafwachritmus und regelmäßig Pause im Alltag.

00:25:10: Das sind so diese Basics.

00:25:12: Ich glaube ein ganz wichtiger Teil, das klingt noch gar nicht so nach Prophylaxen aber ich glaub dass es prophylaktisch wirkt einfach eine gute Aufklärung, eine gute Schmerz-Education zu machen also dass die Kinder und die Familien, da muss man die Eltern ja mit einbeziehen, einfach verstehen was ist eigentlich für ne Erkrankung ist, was dahinter steckt was Auslöser sind, was man machen kann.

00:25:29: Dass man da auch selbst etwas in der Hand hat um den Verlauf der Erkrankung zu beeinflussen.

00:25:34: Wir haben eben über Stress gesprochen.

00:25:36: das ist ja wirklich ein ganz typischer Auslöser.

00:25:39: Da geht es sicherlich nicht um Schulstress sondern auch jede Form von Stress die zum Ausläser für Migränerattacken werden können und Einige Kinder auch sinnvoll sein, das Stressbewältigungsstrategien zu erlernen oder dann auch tatsächlich auch in Spannungstechniken zu lernen.

00:25:53: Also Jugendliche und Kinder können sehr gut die progressive Muskelrelaktationen erlern.

00:25:58: Die haben da häufig einen ganz guten Zugang zu das auch regelmäßig zu praktizieren.

00:26:03: Das gibt sicherlich andere Kinder, die kommen vielleicht mit Yoga oder Chagon klar.

00:26:06: also das sind Dinge Kinder und Jugendliche wirklich auch machen können.

00:26:11: oder da gibt es auch sicherlich Kinder- und Jugendorientierte Konzepte, denen das zu vermitteln.

00:26:17: Und dass ist sicherlich gut, das auch regelmäßig einzusetzen.

00:26:20: Dann kommen wir noch mal zu dem Punkt was ich schon erwähnt hatte mit diesem Ausdauersport.

00:26:23: Da gibt es ja zumindest im Erwachsenenalter ganz gute Daten die zeigen, dass regelmäßiger Ausdauerssport die Migräne günstig beeinflusst.

00:26:31: Ich glaube, das ist schon gut wenn man schafft Kinder zu motivieren, dass sie in Bewegung kommen und regelmäßig aktiv sind.

00:26:38: Und das können natürlich auch Dinge sein, wie wirklich regelmäßig mit dem Fahrrad zur Schule fahren.

00:26:43: Das muss sicherlich kein Ausdauersport sein wenn da eine Affinität irgendwie zum Tanzen ist oder zu anderen Aktivitäten.

00:26:50: Ist es auch gut?

00:26:52: Weil ich glaube die Funktion dieses Sports ist ja nicht nur die Bewegung sondern vor allem dass man einfach mal was anderes macht, dass man abschaltet und quasi den Kopf freikriegt.

00:27:00: Haben wir denn auch die Möglichkeit, wenn das jetzt alles nicht funktioniert?

00:27:03: Also es wird alles durchgeführt.

00:27:04: Aber so richtig klappt es nicht, auch Medikamente zu geben.

00:27:08: Das kann man machen würde ich auch empfohlen.

00:27:10: also immer dann, wenn der Leidensdruck sozusagen entsprechend groß ist durch die Schwere der Attacken und durch die Häufigkeit der Attacke.

00:27:18: Und man muss aber sagen dass die großen Meta-Analysen gezeigt haben, dass eben die Effektivität mit der medikamentösen Profilaxe bei den Kinder und Jugendlichen eingeschränkt, ist sie aber häufig die gleiche Nebenwirkung haben wie Erwachsene.

00:27:31: Und das hat ja unter anderem dazu geführt dass zum Beispiel das Amitriptidin des Topiramat, die ja beide im Erwachsenalter häufig eingesetzt werden eigentlich fürs Kindesalter gar nicht empfohlen werden weil sie eben wirklich hinten in Studien negatives Nutzenrisikoverhältnis hatten.

00:27:49: Das heißt, eigentlich haben wir im Kindesalter zugelassen offiziell bis zum achtzehnten Lebensjahr nur das Propanolul den Beta-Blocker.

00:27:57: Was anderes wird offiziell momentan gar nicht empfohlen gibt keine offizielle Zulassung.

00:28:01: ich persönlich glaube dass gerade bei Kindern die viel auch mit Spannungskopfschmerz in Parallel zu tun haben der Einsatz von Amitriptilien durchaus gerechtfertigt ist.

00:28:11: dann bleibt eben einfach abzuwarten, was jetzt mit den modernen Therapeutika ist.

00:28:15: Wir arbeiten ja jetzt so in dem Erwachsenealter hier mit den CHP-basierten Medikamenten.

00:28:19: Das sind einmal die Antikörper gegen CHP bzw.

00:28:22: den CHp Rezeptor oder auch den Gepanten und da laufen natürlich auch die Studie im Kindes- und Jugendalter.

00:28:31: aber wir haben in Deutschland noch keine Substanz, die offiziell zugelassen wäre.

00:28:35: Es gibt schon einige Daten zum Freemanneezumab Da gibt es ja auch eine Zulassung in den USA für die episodische Migräne ab dem sechsten Lebensjahr.

00:28:43: Und wir warten letztendlich jetzt händeringt in Europa und Deutschland darauf, dass wir eben auch hier diese Möglichkeiten für Kinder- und Jugendlichen haben.

00:28:51: Wobei ich glaube das betrifft nicht unbedingt die Kinder.

00:28:53: Ich glaube da kommt man häufig sehr gut mit diesen Nicht medikamentösen Strategien weiter.

00:28:59: und aber wir haben eben so bei uns in den Sprechstunden doch teilweise Jugendliche, die sind so sechzehn-sehnten.

00:29:05: Die sind jetzt kurz vom Schulabschluss.

00:29:09: Die drohen auch teilweise denen einfach nicht zu schaffen weil sie viele Fehlzeiten der Schule haben.

00:29:13: Und das werden zum Beispiel so Kandidaten wenn man vor dem Beterblocker nicht klar gekommen ist und nicht mit einem Tös wirklich alles ausgeschöpft hat dass solche Kinder dann irgendwann auch diese modernen Medikamente bekommen.

00:29:22: Das wird sicherlich jetzt noch ein Jahr dauern.

00:29:24: Ich denke, ihr habt es auch gesehen.

00:29:26: Es ist jetzt recht neu zugelassen in den USA.

00:29:29: Das gibt's ja noch nicht sehr lange da.

00:29:32: Wir sind immer ein bisschen später, wir haben mehr Hürden zu nehmen aber dafür ist es vielleicht sicherer dann wenns bei uns zugelassend wird.

00:29:40: Genau das finde ich auch so.

00:29:42: Wenn man betroffen ist klagt man über diese Hürde und wann wird sie denn endlich zugelossen?

00:29:45: Aber ich finde auch so dass die ja doch irgendwie eingreifen in den Organismus und ich finde das schon gut dass der sorgfältig geschaut wird, bis es in eine Zulassung kommt.

00:29:54: Jetzt haben wir noch ein großes Thema was auch Kinder und Jugendlichen immer wieder viel mehr interessiert.

00:29:59: das ist die KI und es gibt ja viele KI gestützte Therapien und ähnliches.

00:30:04: gibt es sowas auch für die Migräne für die Kinder oder gibt es da schon irgendwelche Chatputs oder Digas also digitale Gesundheitsanwendungen oder irgendwas in der Richtung was Kinder machen könnten?

00:30:15: Also so mit diesen digitalen Gesundheitsanwendungen der Migraine ist es ja insgesamt ein bisschen schwierig, weil die sind ja irgendwie im BFAM alle offiziell nicht gelistet.

00:30:24: Weil die sozusagen alle auch ihren Nutzen so nicht belegen konnten.

00:30:27: Also es gibt natürlich einige ganz gute Apps, die zur Anwendung kommen.

00:30:32: kostenfrei unterzuladen werden tatsächlich die App der Schmerz-Nikin für dich ruhig mal Werbung machen will weil sie eigentlich ganz schön ist, weil das eben einerseits wirklich ein mobiler Kopfschmerzkalender ist.

00:30:40: Der ist auch sehr gut auszufüllen.

00:30:42: Das ist gleichzeitig ein diagnostischer Kopfschmärzkalender wo man eben auch normal eintragen kann gehts eher Richtung Migräne Richtung Spannungskopfschmerzen oder andere Richtungen wo man eben auch die Akutmedikation einträgt.

00:30:53: Wo eine Warnfunktion drin ist, wenn diese Zehn-Tage-Regel zum Beispiel überschritten wird und Komplikationen wie Medikamentübergebrauchskopfschmerz drohen.

00:31:00: Und das Ganze wird eben auch dann ergänzt durch die Möglichkeit Entspannungstechniken runter zu laden – also sich eine Anleitung für eine PMR herunter zu ladern oder nochmal ein paar Informationen zum Kopfschmerzen insgesamt zu bekommen.

00:31:13: Es ist eine Funktion darin für physiotherapeutische Übungen.

00:31:16: Also das wäre zum Beispiel etwas, wo man schon sagen kann.

00:31:18: Da ist sozusagen der Einsatz vom Handy oder Tablet schon sinnvoll, weil man sich da eben zusätzlich nochmal ein paar Unterstützungen einfach auch holen kann.

00:31:26: Wie du schon sagst, dass es kostenfreundlich finde ich, das ist auch sehr gut aufgemacht.

00:31:29: also selbst wenn man jetzt in einem höheren Alter nicht so viel mit Handys macht und nicht so viele damit klarkommt aber damit kommt man sehr gut klar.

00:31:37: Das muss man ja auch sein!

00:31:38: Ich habe auch gedacht, das is eher was für unsere jüngeren Patienten Patienten, die jetzt so, also ich bin jetzt Mitte fünfzig mein Alter sind oder älter.

00:31:45: Die arbeiten tatsächlich auch ganz gerne damit und für uns ist natürlich... Also als Behandler ist ja sowieso immer ganz wichtig, dass Patienten solche Kalender- und Dokumentationen auch führen, damit wir eben eine Diskussionsgrundlage haben, gerade wenn es darum geht auch den Verlauf zu beurteilen.

00:32:00: Das sind natürlich solche Apps manchmal wirklich sehr hilfreich.

00:32:04: Ich glaube das führt auch so ein bisschen dazu.

00:32:06: ich finde das vom psychologischen Effekt doch mal ganz schön dass man's einfach einträgt dann kann man es erst einmal wieder vergessen weil ist ja dokumentiert muss nicht ständig drüber nachdenken wie war's denn jetzt die letzten Tage?

00:32:14: Man hat es dokumentiert und hat sozusagen fürs Gespräch aber schwarz auf weiß

00:32:19: Und es ist, glaube ich auch noch mal ganz wichtig.

00:32:20: Man muss wirklich nicht jeden Tag dran und nicht jeden tag irgendwas eintragen sondern nur dann wenn eben eine Art Tage stattgefunden hat.

00:32:28: Das ist ein bisschen anders als bei den normalen Schmerztagebüchern wo man dann jeden Tag immer wieder daran erinnert wird.

00:32:33: das sollte man ja auch nach einer gewissen Zeit lassen.

00:32:37: Ihr bekannt ja dass war wirklich unglaublich was zu uns damit gesagt hast feinfühlig gleichzeitig wirklich hochgradig praxisrelevant.

00:32:44: einen toller Einblick in das Thema Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen Und es ist ein Thema, das leider immer mehr Familien betrifft und ich fasse mal kurz zusammen.

00:32:53: Du hast ganz klar gemacht, dass es zwei Formen von Kopfschmerzen gibt die sekundären und die primären Kopfschmärz wobei die sekuntären Kopf schmerzen ja eigentlich wirklich eine Erkrankung sind.

00:33:04: Die festzustellen ist ein Infekt oder zum Beispiel Seelstörung wenn jemand kürzlich ist, dass dann die Kinder einfach Kopfschmetzen bekommen und das trifft vor allen Dingen auch jüngere Kinder.

00:33:15: Was wichtig ist und was wirklich bei den Sekundären, worauf die Eltern achten sollen sind solche Sachen wie eine Hirnhautentzündung.

00:33:22: Das heißt Fieber, Nackensteibigkeit wenn sie zusammen mit Kopfschmerzen auftreten oder Wenn Kinder sich verletzt haben hingefallen sind Und das kann von Gehirnerschüttelung bis hin zu Blutungen im Gehirn gehen.

00:33:34: Also wenn Kinder kurzzeitig bewusstlos sind Sich Wesens verändern unbedingt dringend zum Arzt gehen.

00:33:41: Was unsere Eltern häufig umtreibt, ist die Angst vor irgendwelchen Hirntumoren.

00:33:46: Wenn Kinder Kopfschmerzen entwickeln, das ist eher zweitrangig.

00:33:50: Das gibt ganz andere Symptome auf Wesensveränderungen oder andere neurologische Ausfälle wie Krampfanfälle oder Ähnliches, die das dann ausmachen.

00:33:59: Kommen wir zu den primären Kopfschmerzen.

00:34:00: Das ist auch das häufigste Migräne und der Spannungskopfschmerz.

00:34:04: Die Migränen kann schon bei kleinen Kindern auftreten, es gibt immer mehr Zahlen, dass sie im Vorschulalter schon auftritt.

00:34:10: Da kannst du sich allerdings mal anders äußern.

00:34:12: Du hast von den drei Monatskollegen gesprochen, du hast zyklische Erbrechen genannt wo die Kinder einfach in bestimmten Abständen immer wieder erbrechen haben und man kann nichts feststellen was vielleicht darauf hinweist.

00:34:26: Aber auch eine Reiseübelkeit kann bei fünfzig Prozent der Migräne Kinder auftreten.

00:34:31: Also alles so Hinweise, dass das mal irgendwann eine Migraine sein kann vor allen Dingen dann wenn in der Familie eh schon ne Migränerkrankung da ist.

00:34:39: Der Spannungs-Kopfschmerz ist auch bei den Kindern häufig ein Dumpf drückender Kopfschmerzen am Anfang oft nicht zu ganz zu unterscheiden.

00:34:46: Wenn sie jünger sind ist es eine Migräte oder einen Spannungskopfschmatz.

00:34:48: Dann ist vielleicht wichtig wenn Sie sich zurückziehen und eher hinlegen wahrscheinlich eher Migräne, wenn sie sich bewegen ablenken können dann eher ein Spannungskopfschmerz.

00:34:59: Wichtig ist auch bei den Kindern für einen geregelten Tagesablauf sage ich jetzt mal darauf zu achten dass sie einfach genügend Schlaf kriegen das sie ihr Schlafwachmut muss einhalten, dass sie genügt essen und regelmäßig essen Und auch das ist noch mal ganz wichtig, was Handys und PC ausmachen.

00:35:18: Auch da sollte man ein bisschen darauf achten, dass genügend Zeit bleibt, dass die Kinder sich bewegen weil Ausdauersport oder überhaupt Sport um Bewegung.

00:35:25: Das ist etwas ganz Wichtiges bei einer Migräne auch zur Vorbeugung und auch, dass sie nicht so häufig kommt.

00:35:32: Medikamente bei jüngeren Kindern meistens wirklich nicht notwendig, da Sie ihren Kopf schonmals noch wegschlafen können wenn sie dann älter werden.

00:35:42: Eventuell mit Ibuprofen anfangen muss dazu meistens aber was geben gegen Übelkeit, damit das Ibuprophen auch wirken kann und nicht wegen der Übeligkeit überhaupt nicht verwertet wird.

00:35:52: Zu den vorbeugenden Medikamenten da ist eigentlich nur der Beta-Blocker zugelassen bis zum achtzehnten Lebensjahr.

00:35:59: Aber da hoffen wir darauf dass demnächst auch von den neuen Antikörper etwas zugelassend wird.

00:36:04: Und was noch wichtig ist Hätte ich beinahe vergessen, der Medikament übergebrauchst Kopfschmerzen.

00:36:09: Das heißt nicht an mehr als an zehn Tagen pro Monat Medikamente geben und deswegen auch deinen Hinweis noch mal und das möchte ich unterstützen die App von der Kieler Kopfschmärzklinik wo kann man einen Kopfschmetzkalender führen?

00:36:20: hat sehr viele Informationen macht auch nochmal was frei für Spannungskopfschmerze also zum Entspannungsverfahren zu üben und auch nochmal zur Unterscheidung.

00:36:32: Liebe Katja, ganz herzlichen Dank für deine Zeit.

00:36:35: Für deine Expertise und dafür dass du uns gezeigt hast wie wichtig es ist den Kopfschmerz auch bei den jüngsten frühzeitig ernst zu nehmen und richtig einzuordnen.

00:36:43: Ja vielen dank für die Einladung!

00:36:44: Vielen danke fürs nette Gespräch.

00:36:46: ja liebe Kolleginnen und Kollegen liebe Zuhörende wenn das eigene Kind klagt Mama mein Kopf tut weh Wissen wir jetzt, worauf es ankommt?

00:36:54: Vom Erkennen der Redflex über die richtige Differenzierung zwischen dem Migräne-Spannungskopfschmerz und den sekundären Kopfschmerzen bis hin zur altersgerechten Medikation haben wir ganz viel erfahren.

00:37:06: Bleiben Sie und Ihre Familien gesund!

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